Deutsche Einheit13

Herbert Jerrentrup sen. Hamburg

 

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Hamburg, den 13. Aug. 2004

Die Alters-Ruhezeit mit 65 Jahren

Es wird Zeit auf den Kalender zu sehen -

und sich sein Alter einzugestehen.

 

Nicht erst „Das Methusalem-Komplott“ brachte mich auf diese Idee, nein, sie war schon viel früher in mir, aber wie sage ich es meinem Kinde, oder vielmehr meinen Altersgenossen?!

Du, der Du die 60 oder gar 65 Jahre erreicht hast, ein politisches Amt bekleidest, oder in staatlicher Stelle Deine höchste Stufe erreicht hast, schiele nicht mehr nach oben, tritt nicht mehr nach unten, sondern denke an Deinen Abtritt und an Möglichkeiten, Deine Fähigkeiten sinnvoll ehrenamtlich einzubringen.

Für die Senioren-Gesichter in den Medien sollten auch keine Gelder in bisheriger Höhe mehr gezahlt werden, um Fernsehgebühren einzufrieren oder gar senken zu können.

Wie weise sind unsere Vorfahren gewesen, als sie das Rentenalter auf 65 Jahre und die Arbeitszeit der Polizei- und Feuerwehrbeamten mit dem Schichtendienst auf 60 Jahre festgelegt hatten.

Die Ablenkung von Euch verantwortlichen Senioren, die Altersruhezeit zu verlängern, dient doch in Wahrheit nur dem Zweck, dass Euch niemand in die Suppe spucken kann, damit ihr Euch die Posten da oben gegenseitig noch passgerecht zuschanzen könnt. Es ist doch beschämend, wenn sich Aufsichtsräte dann noch im Millionenbereich selbst bedienen können, und unsere Rechtsprechung nicht in der Lage ist, diese selbst maßgeschneiderten Verträge als Betrug zu entwirren, um den Steuerzahler oder kleinen Aktionär vor derartigen „legalen“ Betrügern zu schützen.

Könnt Ihr denn den Hals überhaupt nicht voll bekommen, meint Ihr wirklich, dass Eure Ämter nicht von jüngeren Menschen ausgeübt werden können?

Wir haben so viele Arbeitslose. Mit einem konsequenten Stopp Deiner Arbeitszeit mit maximal 65 Lebensjahren können viele andere nachrücken.

Warum willst Du, Senior, noch das dicke Geld scheffeln? Das letzte Hemd hat keine Taschen und andere brauchen das Geld nötiger als Du.

Warum erschreckt ihr, Senioren, Euch immer nach den Wahlen, wenn der kleine Wähler sein Kreuz an anderer Stelle gemacht hat?

Seid Ihr wirklich in Eurer Gier so senil geworden, dass Ihr nichts mehr begreift?

Merkst Du, Senior, nicht die Unzufriedenheit auf den Straßen, mit den „Montagsmärschen“.

Die Bürger der kleinen DDR hatten für die Deutsche Einheit gesorgt. Jetzt steht die Bundesrepublik an ihrer Seite. Die DDR-Führung ist verschwunden.

Wenn Du, Senior, nicht freiwillig gehst, „wirst Du gegangen“.

Du, Kind und Enkel, bleibe friedlich aber konsequent, denn den längeren Atem habt Ihr.

 

Herbert Jerrentrup sen. Hamburg