Gesund 7

Autor: Herbert Jerrentrup sen. Hamburg

Körper, Geist und Phänomen

eigene Erfahrungen

 

 

Mein Steißbein

 

Meine Zeit war knapp, und so saß ich viele Stunden im Auto, die Hände am Lenkrad, den Fuß auf dem Gaspedal und meinen Po auf dem Autositz.

Einmal tanken, kurze Pause, und weiter ging es, wie schon erwähnt, nach Hause.

"Was ist denn mit meinem Steißbein los?" dachte ich am nächsten Morgen und begab mich vor meinem Nachtdienst in ärztliche Behandlung.

Röntgen, Spritze, Punktieren und dann die Diagnose: "Damit müssen Sie leben, es ist nichts festzustellen."

So lebte ich über ein halbes Jahr damit. Ich konnte mich nicht mehr schmerzfrei bewegen, konnte nicht richtig sitzen, keine Bauchaufzüge mehr machen, denn ich hatte ständig Schmerzen, und die Arbeit brauchte mich.

8 Monate waren vergangen, als es klingelte und mein Nachbar mit einer Neuheit aus der Apotheke zu mir gekommen war. Er hatte einen "Kai-Tac"-Clip am Ohr.

Dieser Clip hat einen kleinen Magneten und ist mit der Akupunktur zu vergleichen. Über die Ohren sollen die eigenen Magnetströme im Körper angeregt werden und Reaktionen auslösen, die dann Schmerzen, Süchte, Schlafstörungen usw. beseitigen sollten - so prophezeite das "Kai-Tac"-Beiblatt.

Was tut man nicht alles, wenn die Schmerzen sooo groß sind, und die Ärzte nicht helfen können.

Ich also hin in die Apotheke und kaufte "Kai-Tac"-Clips.

Zu Hause die Beschreibung lesen, den richtigen Schmerzpunkt im Ohr ausfindig machen und den Clip sorgfältig vor dem Spiegel ans Ohr geclipt.

Was dann folgte, hatte ich noch nicht erlebt ....

Ich bekam ein ganz heißes und rotes Ohr und mein Steißbein-Schmerz war weg.

Der Schmerz war wirklich weg!

Ich konnte mich wieder bewegen und auf beiden Pobacken gleichzeitig sitzen. Ich konnte wieder über mein Steißbein rollen und meine Bauchaufzüge machen.

Ich verhielt mich, wie es das Beiblatt vorsah, und brauchte den "Kai-Tac" nach einigen Tagen nicht mehr.

Beeindruckt von diesem Erfolg, kaufte ich gleich noch zwei weitere Schachteln, um sie zu verschenken. Die Beschenkten waren ebenso glücklich wie ich über den Erfolg.

Nur meinem Nachbarn hatte der "Kai-Tac"-Clip leider nicht geholfen. Er war wohl zu oft an beiden Knien operiert worden, und die Nervernstränge hatten wohl nicht mehr zusammengefunden. Schade für ihn.

Kurze Zeit später wollte ich noch einmal solche "Kai-Tac"-Clips kaufen, um sie zu verschenken, aber die Schulmedizin oder Pharmazie hatte den Verkauf untersagt.

Es ist doch seltsam. Was mir wirklich geholfen hat, kann ich nicht mehr kaufen. Für mich benötige ich den "Kai-Tac" auch nicht mehr, denn es geht mir gut.

Dann machte ich mir so meine Gedanken und entdeckte ein persönliches Phänomen .......

 


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