Gesund 31

Autor: Herbert Jerrentrup sen. Hamburg

Körper, Geist und Phänomen

eigene Erfahrungen

 

Mein neues Trainingsprogramm
und Trimm-Tabelle

 

 

Vor einem Jahr hatte mich trotz regelmäßiger Rückenschule, jeden zweiten Tag, die schmerzhafte Hexe mehrmals aufgesucht.

Wenn ich alles so recht überlege, waren wohl zusätzliche Anstrengungen bei Umzugshilfen auch eine Ursache dieser Schmerzen.

Glücklicher Weise bin ich selbst in mir mein Arzt und Therapeut.

Ich stellte die 30-kg-Hantel beiseite und veränderte die Rückenschule etwas.

Wie ich darauf gekommen bin, ist schnell erklärt. Ein Freund klagte ständig über Rückenschmerzen, und ich empfahl ihm meine Hauptübung. Auf spätere Nachfrage erklärte er mir, dass er seine Beine in der Rückenlage gar nicht über den Kopf bekommen würde.

Nanu dachte ich und testete selbst, als auch bei mir wieder so eine Hexenschuss-Situation gewesen ist.

Ich lag dann auf dem Rücken und meine Hände ergriffen das Fußende meines Bettes mit fester Matratze.

Die Änderung war:

Hacken langsam an den Po ziehen, weiter den Rücken zusammenrollen indem die Knie ans Kinn kommen. Dann erst die Beine aufklappen und so weit es geht die Füße über den Kopf bringen.

Jeden zweiten Tag 10 Wiederholungen, aber immer hübsch langsam, dann ist auch schon der wichtigste Teil meiner Rückenschule getan.


Ich habe erkannt, dass die Rückenkrümmung wichtiger ist als die gestreckten Beine, obwohl es mir nach 35jähriger Ausführung immer noch leicht fällt. Konsequentes Üben zahlt sich wirklich aus.

Die Übung mit der 30-kg-Hantel wegzulassen, taten meiner seit 46 Jahren verschlissenen Bandscheibe gut. Stattdessen glich ich die Übung mit 40 Liegestützen und Knieschutzkissen aus, denn ich konnte meine linke Hand durch Übungen an der Wand und im Türrahmen, nach meinem Fahrradunfall, nach gut zwei Jahren plötzlich wieder belasten. Mittlerweile steigerte ich die Liegestütze auf 50, und es geht mir gut dabei.

Wenn ich das alles so locker schreibe, ist wirklich recht viel Selbstdisziplin erforderlich gewesen. Ich danke dem lieben Gott für diese Gabe, dass ich sie habe.

Nun wünsche ich dir, dass auch du noch rechtzeitig deinen inneren Schweinehund bekämpfen kannst.

 

Genaugenommen kann ich mein Training nicht mehr "mein Triathlon mit 75" nennen, weil ich mit den kleinen Pausen, die jetzt etwas ausgedehnter sind, nicht mehr in 1 Std und 15 Min schaffe.

Ich nenne es jetzt Sport im Alter.


Alte Schnappschüsse von 1980

mit meinen ersten Trimmgeräten

   

 

Nach 35 Jahren Heimsport: Ablichtung aus meiner Trimm-Tabele

Jeden Monat freue ich mich wenn die Mussfelder beschrieben sind.

 

Viel Erfolg und sportlichen Gruss Herbert Jerrentrup sen.

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RubaX I-Punkt meiner Rückenschule