nicht mehr ........... .................

Mein Hamburg

Anregungen aus Zeitungen und eigene Wahnehmungen

Lieber zu spät als nie widme ich mich dieser neuen Idee.

Einleitung

Wie Froh bin ich gewesen, als die Schuldenmacherei in Hamburg endlich ein Ende haben sollte, wie es CDU, die Schill-Partei und die FDP versprochen hatten. 40 Mrd DM Schulden, die von der SPD zurückgelassen worden sind, waren wirklich zuviel...

Vieles schien plötzlich in besseren Bahnen zu laufen, und die Schlaglöcher in den Fahrbahnen wurden tatsächlich repariert. So viele Baustellen auf Hamburgs Straßen hatte es, trotz der hohen Schuldenlast, vorher nicht gegeben. Die positive Änderung war einfach auffallend.

Und dann waren da noch die Polizeibeamten, die im Straßenbild, trotz der steigenden Kriminalität, kaum noch wahrgenommen worden sind, weil die Sparmaßnahmen der Vorgängerparteien in punkto Sicherheit nichts unternommen hatten. Überhänge aus Berlin und anderen Städten wurden angeworben.

Das Sicherheitsgefühl war merklich gestiegen, und für unseren Freund und Helfer ist tatsächlich etwas getan worden.

Und was ist nun? Die Schill-Partei hat sich aufgelöst. CDU und Grüne tragen jetzt die Verantwortung, aber neue Polizeibeamte sind trotz Entlassungen aus altersgründen kaum oder gar nicht mehr eingestellt worden, obwohl die Brutalität der Straftaten ständig zunimmt .

Einst hatte die FDP die Kamera-Überwachungen verhindert. Jetzt sollen die recht erfolgreichen Kameras in Bussen und Bahnen sowie an gefährdeten Plätzen die fehlenden Polizeibeamten ersetzen.

Fehlende Polizeibeamte sind durch nichts zu ersetzen, aber Politiker schon.

Die Bildzeitung

veröffentlichte dieses Bild mit Text am 27. Mai 2009

 

 

Meine Meinung:

"Warum aufregen - warten wir doch ab, bis die Elbphilharmonie fertig ist, dann können die Schuldenlöcher mit den Erlösen der teuren Eintrittsgelder gestopft werden."

Glaubst Du das?... Ich nicht...

Freundlich grüßt Herbert Jerrentrup sen.

 

Bergedorfer Zeitung 16. Okt. 2009

Geld der Steuerzahler wird

verschwendet

Welch ein Wahnsinn 323.3 Mio. Euro

 

   

Ob diese Randnotiz für Recht entscheidet?

Bergedorfer Zeitung 28. 5. 2010

Nanu, wer hat sie denn unseren Bürgermeister Ole von Beust geweckt?

Nicht der kleine Mann hat über die Verhältnisse gelebt. Die Fehler habt Ihr Politiker gemacht.

 


 

Immer nur meckern, kann doch nicht richtig sein, und so nahm ich mir mal neben Strom- und Gas- auch meine Wasserrechnungen von 1968 bis 2009 vor.

Geändert hatte sich im Laufe von 41 Jahren der Briefkopf. Aus dem Hamburger Wappen, in blauer Farbe, ist ein blauer Wasserhahnauslauf geworden, und damals stand für HWW noch Hamburger Wasserwerke.

1968 hatte ich in 3 Monaten einen Wassergeld-Verbrauch zuzüglich Sielbenutzung Gebühren von 14,00 DM.

Der Wechsel von DM auf Euro lässt die Steigerung erschwinglich erscheinen. 18,00 Euro im Monat.

2009 sind es umgerechnet auf 3 Monate 108,00 DM.
Wenn 14 = 100 % sind, so sind 108 = 770 % das entspricht einer Anhebung in 41 Jahren von jährlich 16 %. Alles grob abgerundet.

Und warum sind die Wasserpreise nicht so wie Strom oder Gas gestiegen? Grundsätzlich geht es damit los, dass HWW nicht an irgendeine Gesellschaft verkauft worden ist, denn dann würden sich erst die Gesellschafter, die Aktionäre und zu guter Letzt der Staat kräftig bereichern, denn je höher der Gewinn, je mehr Steuern werden gezahlt.

Das Hamburger Wasserwerk ist von Anfang an ein sozialer Betrieb gewesen und in seiner Eigenständigkeit auch geblieben. Die Lohnzahlungen für Arbeiter und Angestellte sind auch irgendwie prozentual gestiegen.

Wir Hamburger können uns wirklich glücklich schätzen, dass in den 70ger Jahren kein Abnehmer gefunden worden ist, und wir das Wasser noch aus Hamburger Leitungen bekommen bzw. die Siele in Hamburg geblieben und nicht wie Pipelines in entfernte Städte oder Länder geleitet worden sind.

Beim Hamburgwasser liegt die Wasserkompetenz angeblich noch in einer Hand.

Hoffentlich bleiben die Rechnungen weiterhin so klar wie unser Wasser und werden nicht durch einen neuen schwarz / rot / goldenen Tropfen

irgendwann getrübt. (die drei "Wasser-Zeichen" habe ich von der HWW-Seite kopiert)

Prosit Wasser grüßt Herbert Jerrentrup sen.

 

Nachtrag:

Kaum waren obige Zeilen geschrieben, da entdeckte ich am 13. Juli 2009 in der Bergedorfer Zeitung einen Artikel über die geplante Wasserkunst auf Kaltehofe. Kaltehofe ist eine Insel in der Elbe, die zur Wasseraufbereitung von den Hamburger Wasserwerken genutzt worden war.

Im kommenden Jahr soll dort ein Ausflugsziel mit Cafe entstehen. Weiter sollen Tagungsräume für Ausstellungen und Seminare genutzt werden. Hier die Kopie aus der Bergedorfer Zeitung von der Schloßähnlichen Villa.

Demnächst sind wir Senioren aus Bergedorf oder ich radle schnell allein dort, um die Baumaßnahmen zu "überwachen". Später lassen wir uns dann dort den Kaffee im Cafe schmecken.

 



 

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