Presse-Seite 10

 

23.Feb.2005

Gegen die Unvernunft

der Selbstbedienung unserer Methusalems

 

Egal welche Zeitung ich aufschlage, oder welchen Fernsehkanal ich auch einschalte, überall begegne ich ihnen, den geldgierigen unfähigen Methusalems.

Heide Simonis weiß mit 61 Jahren nicht, was sie im Privatleben machen soll.

Edmund Stoiber erhofft sich insgeheim mit 63 Jahren noch einmal als Kanzlerkandidat aufgestellt zu werden.

Franz Müntefering hat das Rentenalter mit 65 Jahren auch schon erreicht.

Wolfgang Thierse "bastelt" auch schon daran, über das Rentenalter noch wichtig und unersetzbar zu sein.

Mayer-Vorfelder lacht mit 71 Jahren alle aus, weil er sich selbst als „Fußballgott“ sehen möchte, um unbedingt kostenlos 2006 Fußballspiele auf deutschem Boden sehen zu können.

Otto Schily hat die 70 auch schon lange überschritten und hat Angst, ohne seinen persönlichen Stab zu Hause vergessen zu werden.

Die Namen der hochbejahrten Fernsehunterhalter und Aufsichtsräte sind mir im Moment nicht geläufig, zumal ich auch schon im Rentenalter bin und mir zugestehe, einiges zu vergessen.

Wenn wir die Methusalem-Posten in ganz Deutschland abschaffen, dann können sehr viele Arbeitslose nachrücken.

Wie kann die Wirtschaft florieren, wenn die großen Gelder nur gespart werden und nicht wieder in den Kreislauf der kleinen Steuerzahler, die mit weniger, als der Aufwandsentschädigung eines raffgierigen Rhetorikers, ihren mtl. Lebensunterhalt bestreiten müssen, einfließen?

Warum schreibe ich das nur? Es ist doch für die Banken gewinnbringend, und zwar so gewinnbringend, dass weitere Arbeitsplätze in Deutschland abgebaut werden, denn das Abschöpfen steht nur dem großen Management zu, und der Kleine landet bei Hartz IV.

Das Rentenalter ist von weisen Menschen auf 65 Jahre festgeschrieben worden. Methusalems haltet Euch daran, tut Eure biologische Pflicht kümmert Euch um die Enkel und Urenkel, da könnt Ihr Euch wirklich nützlich machen, die sehnen sich nach Eurer Zeit.

Außerdem gibt es im sozialen Bereich so viele Möglichkeiten, Eure wahren Fähigkeiten zu beweisen. Ihr seid doch gut versorgt, so dass Ihr den einen Euro noch spenden könnt, denn das letzte Hemd hat keine Taschen.

Unsere Jugend muß ran, dann erübrigen sich viele Debatten.

Freundlich grüßt Herbert Jerrentrup sen.

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