Presse8

Ein scheinheiliger Heiligenschein

über Michel Friedman

Juli 2003

Eine wohlüberlegte Schau Herr Friedman

 

So messerscharf wie Ihre journalistischen Fernsehauftritte immer gewesen sind und stets der „Moralapostel“ Michel Friedman als „Sieger“ die Bühne verlassen hatte, so berechnend war auch Ihr Pressekonferenz-Fernsehauftritt.

Nach Bekanntwerden Ihrer Missetaten verschwanden Sie ganz verschämt im Untergrund, um abgeschirmt nachdenken und eine neue Strategie entwickeln zu können.

Presse und Staatsanwaltschaft wurden über Ihren Verteidiger angegriffen bis dann ein Zahlendreh auf dem Faxgerät vieles an den Tag gebracht hatte, und Sie, Herr Michel Friedman, tauchten mit einer wohlüberlegten Schau wieder auf.

Sie haben zugegeben, einen Fehler gemacht zu haben.

Nein, Herr Michel Friedman, Sie haben nicht nur einen Fehler gemacht. Sie sind wegen Ihrer Drogenverfehlung verurteilt worden, die im Zusammenhang mit Ihrem menschenverachtenden Umgang mit Frauen öffentlich bekannt geworden war.

Den äußerst geringen Strafbefehl für Ihre Drogenverfehlung annehmen und die öffentlichen Ämter niederzulegen, damit das Gewissen vor der Öffentlichkeit rein gewaschen scheint, um dann sofort um eine zweite Chance zu bitten, ist reichlich vermessen.

Wie hätten Sie wohl reagiert, wenn derartige Frauen aus Israel nach Deutschland geschleust worden wären, um dann mit gebrochenem Willen, Menschen wie Ihnen, gegen geringe Bezahlung, zu Willen hätten sein müssen?

Gesetzmäßig haben Sie sich in diesem Punkt in Deutschland wohl nicht strafbar gemacht, Herr Michel Friedman. Aber stellen Sie sich bitte persönlich messerscharf die Fragen hierzu, dann verbietet sich die zweite Chance von selbst.

Ein freiwilliger sehr hoher Bußgeldbetrag als Spende für eine Vereinigung geschändeter Frauen würde ein wahrer Anfang sein, und Sie hätten wirklich verstanden und würden auch verstanden werden.

Niemand spricht Ihnen, Herr Michel Friedmann, ihre Freunde und Freundschaften ab. Aber ehrlich nachdenken sollten diese "Menschenfreunde" auch, bevor sie irgendwelche Lippenbekenntnisse abgeben oder drucken lassen.

Nicht wegschauen und nicht vergessen - - - Menschenrechte gelten heute auch.

 

Mit nachdenklichem Gruß Herbert Jerrentrup sen.

 

Hier der Bildausschnitt eines schrecklichen Artikels.

Zufällig brachte die Bildzeitung am 14. Juli 2003 einen Bericht über den Umgang mit Frauen.

Es wird Zeit, die Menschenrechte weltweit zu schützen.

 

 

zurück
Überblick
weiter