"XP-PC Mord" letzter Eintrag 08. Juli 2010

TeleSeite 1



 
 
 
 
 
 

Opa Herbert, PC- und Internet- oder auch Telekom-Kabel-Super-GAUs.......

Ich sah nur noch alles dunkel und schwarz, wie diese Seiten es ausdrücken

 

Super-GAU 1

Ich fange einfach mal an mit zwei kleinen SuperGAUs, die neueren Datums sind und sich innerhalb von 10 Tagen ereignet hatten. Alle kleinen Super-Gaus bei Telekom/T-Online passieren wohl nur bei mir.

Die Sonne schien, und es blinkte rot in meinen T-Eumex-Kasten. Mein Blick ging höher und das grüne Licht des T-Net-Kastens war aus. Sollte mir jemand über Nacht den Stecker herausgezogen haben, ich konnte es mir nicht vorstellen, und schlafwandeln tu ich auch nicht.

Guter Rat war teuer, denn keins meiner Telefone ließ sich bedienen. Plötzlich war es dann da, das grüne Licht, aber nur für 3 Sekunden. Dies Spielchen wiederholte sich immer wieder aber "nix" tat sich im Telefon.

Ich machte mich also auf, und im T....Laden und brachte ich mein Anliegen vor. Ein nettes Fräulein hörte sich alles an und meinte dann, daß sie Azubi sei, und ich sollte mich an einen anderen Herrn wenden. Geduldig wartete ich --- denn ich habe ja Zeit --- ich bin Pensionär --- und war letztlich auch irgendwann dran. Dieser Herr begriff sofort, er telefonierte, hörte ein Besetzt-Zeichen in meiner Leitung und telefonierte weiter. Er hatte eine Bekannte in der Leitung, beide waren ein tolles Team. Alles ging ruckzuck. Ein Techniker mußte ran, und wir machten einen Termin ab und zwar um 14.00 Uhr.

Ich saß also in meinem privaten Superbüro, grübelte und die Sonne lachte mich an. Doch was war das, mein Faxtelefon klingelte und weckte mich aus der Grübelei. Ich konnte es nicht glauben. Da war der Techniker dran, der eigentlich eine Tasse Kaffee bei mir trinken sollte, und das grüne Licht vom T-Net war wieder an. Ja selbst das rote Blinklicht leuchtete auch wieder ganz normal.

Dieser nette Mensch hatte wohl nur seinen Fuß von der Leitung genommen, oder er hatte etwas mit der Telekom-Technik gespielt, und unser Gespräch war zustande gekommen.

 

Super-GAU 2

Morgens um 5.00 Uhr rollte mein Auto Richtung Hamburg-St. Georg, und ich parkte wie vor Jahren vor meiner langjährigen Dienststelle am Steindamm.

Ich konnte mich mit den Kollegen der Nachtschicht unterhalten und meine alten Schichtkollegen, einige noch etwas müde, nach und nach in die Dienststelle kommen sehen.

Der Kaffee ist von dem ersten Kollegen gleich aufgesetzt worden, und so konnte ich einen Kollegen nach dem anderen mit dampfender Kaffeetasse, wie in alten Zeiten, begrüßen.

Pünktlich um 6.00 Uhr saß ich dann mit einigen Kollegen am gedeckten Tisch und die Frühstücksrunde begann.

Plötzlich ein Notruf, die Wagenbesatzungen sprangen auf, die angebissenen Brötchen blieben liegen, und wir waren nur noch zu dritt am Tisch. Alles war wie in alten Zeiten.

Dann trudelte der Tagesdienst so langsam ein, die Revierleitung kam und nette Begrüßungs- und Kurzgespräche wurden geführt. Ich bin noch sehr bekannt und stets willkommen, aber das Leben und der Alltag geht weiter, und so fuhr ich dann nach 3 Stunden wieder heimwärts, Der Tag fing trotz Regens so gut an.

Zu Hause wollte ich schnell eine Mail schreiben und schaltete meinen PC ein. Dieser fuhr auch hoch und nach wenigen Sekunden schaltete er ab. Nein, er hatte nicht abgeschaltet, er war ausgefallen und ließ sich nicht mehr bedienen. Die Stromzufuhr war gekappt. Das war ja wieder was für meine kleinen grauen Zellen. Ich klopfte, versuchte und streichelte ihn, aber nichts tat sich.

Bloß raus hier, dachte ich und setzte mich auf mein Fahrrad. Sollte ich mir 1000 Euro abheben und einen neuen PC kaufen, oder sollte ich mal den kleinen Laden, dessen Auslagen total ausgeblichen und verstaubt waren aufsuchen? Der kleine PC-Laden erinnerte mich an die alte DDR.

Ich wählte die 2. Variante und stand einem jungen Mann gegenüber, der mich dann nach meiner Einschaltzeit fragte. Er wußte es schon. Bergedorf hatte eine kurzfristige Überspannung, die offensichtlich viele Geräte getroffen hatte. Auf Wunsch brachte ich ihm mein Gerät, und keine 10 Minuten später brauchte ich keinen neuen PC mehr.

Natürlich konnte ich ja bei diesem kleinen "SuperGAU" wieder mal nicht gefehlt haben.

 

Was sagst Du zu diesem Super-GAU 3

Früher war alles die Post, aber wer kennst heute schon die Telekom-Kabel?

Diese Truppe gibt es auch, und sie zocken Dir für Deinen Hausanschluß jährlich 231,42 DM für das Rundfunk- und Fernseh-Glasfaserkabel ab.

Sie hatten jahrelang eine Abbuchungsermächtigung von mir und schafften es nicht, wegen Ihrer eigenen Computerumstellung diesen Betrag von meinem Konto abzubuchen. Ein Jahr später schickten sie mir plötzlich eine Mahnung im Wonnemonat Mai und verlangten 462,84 DM von mir.

Ein Anruf zu meinen Lasten brachte Klärung, und sie sollten mein Geld haben und abbuchen. Das ging aber nicht meinte eine Herr mit sächselnder Stimme. Er bat mich, diesen Betrag doch bitte zu überweisen, weil sie noch immer Schwierigkeiten mit ihren Abbuchungen hätten.

Ich bin ja Kumpel und überwies den Betrag, doch was mußten meine Augen sehen, als ich meinen nächsten Kontoauszug in Händen hielt? Da war dieser Betrag gleich zweimal abgebucht worden; es ging also doch.

Ich rief wieder auf meine Kosten dort an und man entschuldigte sich vielmals und wollte ganz schnell zurücküberweisen. Diesbezüglich wurden Telefonate geführt, aber mein Konto hatten sie wohl nicht gefunden oder nicht finden wollen.

Nach 4 Wochen rief ich dann noch einmal ganz verschüchtert an, denn es ging ja nur um mein Geld, das mir vorenthalten worden war. "In spätestens einer Woche haben sie Ihr Geld" wurde mir versichert, nachdem Zwischentelefonate geführt worden waren und ich wieder angerufen worden bin.

Hoffnungsfroh steckte ich dann meine EC-Karte in den Bank-Automaten, um mein Geld abzuheben, aber wieder war `nix` drauf, ich war noch immer eine arme Kirchenmaus.

Meine Rentner-Kollegen, mit denen ich mich täglich treffe, frotzelten mit mir und hatten ihre Schadenfreude, und ich konnte meinen Kaffee kaum noch mehr bezahlen.

Einen weiteren Monat später, nachdem mir meine Frau dann vom Wirtschaftsgeld etwas abgezweigt hatte, war mein Geld dann ganz still und leise auf meinem Konto.

Das war zwar kein SuperGAU, aber eine unschöne Machenschaft von Telekom-Kabel.

Drauf gekommen bin ich nur, weil mir heute gerade eine Rechnung von 114,36 Euro ins Haus geflattert ist.

Wenn Du nun auch so durcheinander bist, wie ich es damals war, lies gerne auch den langen Text, dann kommst Du gar nicht mehr klar.

 

Ich sehe aber nach vielen Telefonaten ein am Ende des Tunnels, und wenn ich es erreicht habe, berichte ich auch darüber.